Geschafft, eine Trainingswoche mit Temperaturen wie in der Sahara, zweiundzwanzig Regentropfen am Mittwoch auf den heißen Asphalt, ansonsten Sonne pur aufs Haupt und Schwitzen ohne Ende.

Nach einer gut dreistündigen Busfahrt kamen wir pünktlich zum Mittagstisch im Kiez an.
Nach einer sehr übertriebenen Übergabe der Flure/Zimmer durch den Facility-Manager wurden diese dann auch schnellstmöglich bezogen. Übrigens die Abnahme  am letzten Tag war noch zeitaufwendiger. Nun ging es schnell zum Mittagessen – Spaghetti a la carbonara – denn um 14:00 Uhr hatten die ersten Mannschaften ihre erste Trainingseinheit. Was nur Insider wussten, war der zu bewältigende kurzweilige und steile Abstieg zur Halle und der dann langanhaltende Aufstieg zum (Basis)Lager. Jeder Teilnehmer des Trainingslagers konnte bereits nach der ersten Trainingseinheit am Sonntag die im Vorfeld gestellte Quizfrage: Warum braucht man zur Sporthalle 15 Min und zurück 25 Min?, beantworten.

Am ersten Abend erwartete uns ein kinderfreundliches Abendessen –  Burger, Pommes und die in Sachsen sehr beliebte Ketwurst – was nach Meinung der Trainer eine völlig ungesunde Versorgung war. Schnell war an diesen Abend Ruhe im Lager eingezogen. Da die Großwetterlage für die bevorstehende Woche bestes Wetter prophezeite, konnten wir unseren letztjährigen Wettergott und Sonnenanbeter Roman (Abt.-leiter Handball des ACB) bereits an Abend wieder verabschieden und ihm einen gute Heimfahrt wünschen.

Nach dem vorher erstellten Zeitplan wurde ab Montag in zwei Sporthallen, im Freigehege des Kiezes und im Wald mit dem Training und der aktiven Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Neben der intensiven Ausdauerarbeit im Wald  und um das Lager  wurde an der Kraftausdauer, Koordination und Schnelligkeit in den einzelnen Mannschaften gearbeitet. Es galt, so schnell wie möglich die Defizite und Trägheit der letzten Wochen abzubauen.

Ein weiterer wichtiger Baustein im Trainingslager war die soziale Komponente und das Kennenlernen der Sportler/ -innen untereinander. Gemeinsames und/oder paralleles Training der unterschiedlichen Altersklassen wurden dabei auch genutzt, um die älteren mit den jüngeren bekannt zu machen. Ob die männliche Jugend D mit der männlichen Jugend A/B oder die weibliche Jugend E mit der weiblichen Jugend D,  es mache allen viel Spaß und war eine positive Erfahrung für die Jugendlichen. Auch die Trainer/-innen und Betreuer/-innen saßen abends beisammen und ließen den Tag Revue passieren. So einige Episoden wurden dabei erzählt und neue Ideen/Gedanken geboren oder besprochen.

Trotz der vielen Schweißtropfen, vereinzelter Blasen und Schürfwunden an Beinen und Händen, es war ein gelungenes Trainingslager. Das Essen wurde Montag abwechslungsreicher, gut bis sehr gut und ausreichend.  Etwas mehr Obst und Gemüse wäre nicht schlecht gewesen. Wasser und Tee standen ausreichend für alle zur Verfügung. Das Wetter und das Umfeld haben gestimmt und die zwei Buse waren in diesem Jahr auch pünktlich vor Ort sowie am Ausgangspunkt in Hönow zurück.

Rundum kann man ein positives Fazit ziehen.  Aussagen wie z.B.  Wo ist denn euer Betreuer (mD)? beim Betreten des Poolbereichs  oder „Wir üben jetzt das kurze und schnelle Passspiel – … mit oder ohne Ball (wB)? und „ … ich bin der Freund der Sonne! werden uns Trainern und Betreuern in Erinnerung bleiben.  Den Kindern und Jugendlichen hat es gefallen, neben dem sportlichen Aspekt haben viele auch neue Freundschaften geschlossen. Der eine oder andere sehnt sich schon nach dem kommenden Trainingslager im Sommer 2014.  Für alle, zwecks Planung, hier das Zeitfenster:  09./10.08   16./17.08.2014.     Eine Grobplanung ist bereits in Arbeit und der Wunsch, dass alle Kinder und Jugendliche der SG wieder an einen gemeinsamen Ort fahren. Ideen und Anregungen wohin es gehen könnte, sind von den Trainern und Eltern jederzeit erwünscht.

Danken wollen wir der Fa. Koch (Marzahn), die uns zwei Fahrzeuge preiswert zur Verfügung gestellt hat. Ebenfalls ein Dankeschön an die Verkaufsstelle NORMA in der Quedlinburger Straße 31  für die Bereitstellung von ausreichend Getränken (Wasser) für die Anreise und den ersten Trainingstag.

Wir sagen Danke an die Mitarbeiter im Kiez für ihre Flexibilität und das Engagement bei der Planung der Essenzeiten (07:15 Uhr) und der  guten und reibungslosen Zusammenarbeit.

An dieser Stelle auch ein persönliches Dankeschön an die drei Jungbetreuer  – Angelina H., Jan-Niclas  Sch. und Paul R. – für die prima intensive Arbeit mit der männlichen Jugend DII.

Viele Kinder haben bereits den Trainern und Betreuern für eine erlebnisreiche und schöne Woche im Trainingslager bzw. bei der Ankunft gedankt. Wir Trainer/Betreuer bedanken uns an dieser Stelle bei allen Eltern für das in uns gesetzte Vertrauen.

Auf geht’s  – „Gemeinsam sind wir STARK“.